Gästebuch

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Wir freuen uns über Ihre persönlichen Eindrücke aus Liberia!

05.11.2013
Isabelle Hofmänner - E-Mail
aus Hinwil
schreibt:
Es war bestimmt nicht meine letzte Reise nach Liberia
Während meinen 12 Tagen in Liberia durfte ich Nicola Sutton bei der Arbeit begleitet und Eindrücke über die Schule sowie das Land sammeln. Da ich von der Schweiz aus ehrenamtlich für die Liberia Renaissance Foundation arbeite, war es mir wichtig, die Schule auch einmal vor Ort zu besuchen.

Nach Liberia reiste ich mit Übergepäck von rund 8 kg. Das Flughafenpersonal drückte bei meinem Koffer beide Augen zu, auch musste ich glücklicherweise meinen vollgestopften Rucksack nicht auch noch auf die Waage legen.

Zurück nach Zürich kam ich mit leerem Gepäck, dafür mit vielen tollen und eindrücklichen Erinnerungen.

Was ich gelernt habe war, dass in Liberia die Uhren etwas anders ticken als bei uns in der Schweiz. Abklärungen bei Behörden können da schon schnell einmal einen halben Tag in Anspruch nehmen. Geduld und Verhandlungsgeschick sind dafür unentbehrlich. Wie Nicola aber diese Herausforderungen meisterte, war wirklich vorbildlich.

Ein mich sehr prägendes Erlebnis war der Besuch einer öffentlichen Primarschule in Duason, unweit von unserer Schule (LREC) entfernt.
Öffentlichen Schulen ist es nicht erlaubt, Kinder abzulehnen. Dies hat zur Folge, dass die Klassenzimmer masslos überfüllt sind. Die vorhandenen Stühle reichen längst nicht mehr aus, einige Kinder müssen sogar auf Backsteinen sitzen. Den rund 1‘200 Schülern sowie dem Personal stehen nur eine Toilette zur Verfügung, auch wird die Bestrafung mit dem Stock noch angewendet.

Meine Reise nach Liberia war eine interessante und lehrreiche Erfahrung für mich. Nicola und Lachlan sowie der Liberia Renaissance Foundation bin ich sehr dankbar, dass ich im Guesthouse wohnen durfte.

Zu sehen, was die Stiftung grosses für die Kinder bewirkt, hat mich sehr beeindruckt. Die Schüler des LREC freuen sich auf den Schulbesuch und wissen dies auch zu schätzen. Der Umgang mit den Lehrpersonen ist Respektvoll, bei Problemen hat Nicola immer ein offenes Ohr für sie. Der Vergleich unserer Schule mit der Public School hat mir gezeigt, wie unabdingbar auch heute noch die Unterstützung durch die Liberia Renaissance Foundation ist.

In Liberia ist der Aufschwung nicht zu übersehen. Die neue Generation will etwas bewirken – und wir helfen mit, ihr Fundament dafür zu legen. Die Ärzte, Anwälte und Mechaniker, die das Land so dringend braucht, drücken im LREC momentan noch die Schulbank.

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